2 comments on “DA044 Moviecalypse Now

  1. Nee, sorry, mit Kinotechnik kenne ich mich nun überhaupt nicht aus. Von dem ganzen Kinobetrieb hab ich gar keine Ahnung, gerade deswegen finde ich ja immer eure Kino-Anekdoten so spannend. 🙂
    Ich kann auch nur sagen das ich 3D im Kino nicht mag und versuche soweit wie möglich zu vermeiden. Die Polarisationstechnik finde ich persönlich ganz schlimm. Da hab ich bei schnellen und sehr nahen Bewegungen immer das Gefühl Interlace-Streifen und überlagernde Bilder zu sehen. Da muss ich manchmal auch erst mal kurz die Augen zumachen oder weggucken. Die Shutter-Technik ist deutlich besser und bringt ein schönes klares 3D-Bild mit guter Tiefenwirkung. Das bietet nur leider kaum ein Kino an.
    Ich finde es aber auch einfach unnötig, mir gibt das 3D nichts. Ich würde viel lieber ganz auf 3D verzichten, etwas weniger bezahlen und dafür öfter hingehen.
    Oder wenn man schon im Kino unbedingt technisch aufrüsten will, dann wäre mir höhere Framerate und Auflösung viel lieber.

    Ich hätte ahnen müssen das Andi Nick&Nora kennt. Wenn nicht er, wer dann? 🙂 Die DVD-Box hab ich nun schon seit vielen Jahren, bisher war ich aber noch niemanden begegnet der das auch kannte. Ich finde die Filme einfach großartig und kann sie mir immer wieder anschauen.
    Unter anderem auch wegen dieser Reihe bedaure ich das im Fernsehen und bei VoD-Diensten bis auf wenige Ausnahmen fast nur Filme der letzten 10-15 Jahre laufen. Ich meine, wir haben mittlerweile über 100 Jahre Filmgeschichte und ich kann nicht glauben das man früher nur Quatsch gemacht hat den man sich heute nicht mehr antun kann. Ich vermute da gibt es noch mehr Perlen die sich heute immer noch lohnen (Themenvorschlag? :)).

    Apropos alte Filme, ich hab mir mittlerweile die ersten beiden Storys von Dr. Who angeschaut. Bei der ersten fand ich es interessant die Pilotfolge mit der ersten regulären Folge zu vergleichen. Über weite Strecken waren sie deckungsgleich, nur beim Dr. ist mir aufgefallen, das er im Pilot noch sehr kalt und hart wirkte, in der ersten Folge aber dann doch schon mehr schelmische Züge hatte.
    Die erste Story mit den Höhlenmenschen fand ich eher so “naja”. Kann man sich angucken, aber sie wirkte schon etwas seltsam konstruiert und lang gezogen.
    Die zweite Story “The Daleks” gefällt mir dagegen richtig gut. Sie hatte zwar auch ihre Längen, war aber insgesamt doch sehr spannend gemacht. Man hat sich viel eigenes einfallen lassen und, im Rahmen der damaligen Möglichkeiten, war das auch ziemlich gut umgesetzt. Ich bin jetzt noch auf die dritte Story gespannt.

    Nur am Rande: Das eine Comic heißt “Das Nao in Brown”, nicht “Braun”. 😉
    Ich hab es mir gerade bestellt weil ich schon die Zeichnungen einfach schön finde. Und die Rezensionen klingen auch sehr vielversprechend.

  2. Ich hab Nao geradezu verschlungen. Das ist ein absolut großartiges Comic. Davon abgesehen das es wirklich hübsch gezeichnet ist, ist die Story auch sehr gut erzählt. Die Darstellung ihrer Psychosen, wie sie gegen sie ankämpft – das wirkte schon sehr realistisch und bedrohlich. Dagegen sind Szenen wie sie z.B. Gregory kennenlernt, allein weil er wie “das Nichts” aussieht, ihre Lieblings-Anime-Figur, einfach nur lustig. Die Hauptfiguren haben überhaupt alle eine überraschende Tiefe.
    Sehr schön finde ich auch immer versteckte Details, die einem erst beim zweiten oder dritten Lesen bewusst auffallen (wie z.B. Steve nach Naos Schuhgröße schaut). Auch die Zahlen, die sie immer wieder mal nennt (“9 von 10”), hab ich erst im nachhinein wirklich verstanden, als ich mir mal das Cover genauer angeschaut hatte. 🙂

    Am Ende bleibt ja eigentlich gar nicht so viel offen: Gregory hat überlebt, ist praktisch ein neuer Mensch und hat ein Buch geschrieben wofür sie sogar das Cover gemacht hat. Nebenbei wurde auch noch seine Vergangenheit erklärt. Sie hat ebenfalls überlebt, hat jetzt ein Kind und telefoniert mit Steve, der gerade die von ihr entworfenen Spielzeuge auspackt. Parallel dazu erzählt sie das sie ihre Psychosen unter Kontrolle bekommen hat. Also eigentlich Erfolg auf ganzer Linie, praktisch alles wird zu einem positiven Ende gebracht (fast schon zu schön). Lediglich die eine Frage mit wem sie nun letztendlich zusammen ist (oder ob überhaupt) bleibt offen. Wobei die Szene, wo sie mit dem Kind auf dem Boden spielt, schon recht eindeutige Andeutungen enthält.
    Aber irgendwie glaub ich das es für die Geschichte auch gar keine echte Rolle spielt.

    Die Verbindung mit der Fabel zwischendrin hab ich auch noch nicht so ganz verstanden. Man bekommt beim Lesen zwar das Gefühl, das es symbolisch um die Entwicklung von Nao und den Kampf gegen ihre Psychosen geht, aber so wirklich interpretieren konnte ich das jetzt beim ersten Lesen auch nicht. Ich glaub ich werde das Buch eh noch das ein oder andere mal lesen, vielleicht kommt dann die Erleuchtung. 🙂

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